Stars auf der Rennbahn – Diese Promis sind dem Galoppsport verfallen
Pferderennen sind mehr als Sport – sie sind Spektakel, Gesellschaftsereignis und Prestigebühne zugleich. Kein Wunder also, dass sich auf der Tribüne regelmäßig große Namen aus Film, Musik, Sport und sogar Adel tummeln. Manche feiern nur den Glamour, andere investieren ernsthaft in eigene Rennpferde. Wer sind die bekanntesten Celebrity-Fans des Galoppsports?
Michael Jordan
Mit Polizei-Eskorte zum Derby
Wenn der größte Basketballer aller Zeiten spontan Lust auf ein Pferderennen hat, dann wird das eben möglich gemacht. Michael Jordan ist bekennender Fan des Kentucky Derby – und das mit Stil: Als er einmal kurzfristig zum Event wollte, charterte er ein Flugzeug, flog ein, erhielt eine Polizei-Eskorte zum Gelände und bekam sogar eine VIP-Suite, obwohl alles offiziell ausverkauft war. Das ist Starpower in Reinform – und zeigt, wie sehr Jordan den Galoppsport liebt.
Hugh Jackman
Australiens Charmeur liebt den Melbourne Cup
Der australische Schauspieler Hugh Jackman ist auf der Rennbahn ebenso zuhause wie auf der Bühne. Besonders häufig wird er beim Melbourne Cup, dem renommiertesten Rennen seiner Heimat, gesichtet. In Australien hat Galoppsport ohnehin eine tiefere Verwurzelung – für Jackman offenbar nicht nur Show, sondern echtes Interesse.
Tom Brady
Galopp statt Gridiron
NFL-Legende Tom Brady liebt Pferderennen und hat sich schon zu aktiven Zeiten mit Teamkollegen zum Kentucky Derby eingeflogen. Auch nach seiner Karriere bleibt er dem Turf treu – Gerüchte über eigene Investitionen in Rennpferde machten mehrfach die Runde. Wenn Brady etwas liebt, dann auf höchstem Niveau.
Jack Nicholson
Der Hollywood-Star mit Stallgeruch
Schauspielikone Jack Nicholson ist vielleicht nicht mehr oft in der Öffentlichkeit zu sehen, doch wenn ein großes Rennen im Santa Anita Park ansteht, ist die Chance gut, ihn auf der Tribüne zu entdecken. Ähnlich wie bei Lakers-Spielen zeigt sich hier: Nicholson liebt seine Leidenschaften intensiv – auch die mit vier Hufen.
Galoppsport made in Germany – Fußballer mit Vollblut-Leidenschaft
Franz Beckenbauer
Der „Kaiser“ auf der Rennbahn
Bereits in den 1970er Jahren war Franz Beckenbauer nicht nur ein Star auf dem Rasen, sondern auch im Sattel aktiv. Er besaß eigene Pferde, nahm an Military-Wettbewerben teil und zeigte sich häufig bei hochkarätigen Rennveranstaltungen.
Legendär ist sein Auftritt 1975 beim Etienne Aigner-Renntag in München-Riem – gemeinsam mit Schauspielerin Gina Lollobrigida und Bayerns Ministerpräsident Alfons Goppel flanierte er stilecht über die Bahn. Ein gesellschaftliches Ereignis mit sportlichem Flair.
Markus Münch
Vom Bundesligaprofi zum Rennpferdetrainer
Der frühere Bundesligaspieler Markus Münch (u. a. Bayern München, Bayer Leverkusen) ging nach seiner aktiven Karriere neue Wege – als Galoppertrainer in Mannheim-Seckenheim und heutzutage in Frankreich. Dort betreut er eigene Vollblüter und ist auch in der Zucht aktiv. Vom Strafraum ins Rennoval – Münch lebt seine zweite Leidenschaft mit echter Professionalität.
Philipp Lahm – Mitbesitzerin von Surabaja
Auch Philipp Lahm, ehemaliger Kapitän der Nationalmannschaft, ist ein echter Galoppsport-Fan – und ehemaliger Besitzer der Stute Surabaja, gemeinsam mit meinem Kollegen John-David Hillis. Das Pferd gewann ein Rennen. Als Lahms Pferd als Sieger durchs Ziel ging, wurde es prompt zum „Galopper des Tages“ gekürt.
Claudio Pizarro – Vollblut aus Überzeugung
Werder-Bremen-Legende Claudio Pizarro investierte nicht nur in Tore, sondern auch in Rennpferde. Gemeinsam mit Mitspieler Thomas Müller und später Tim Borowski besaß er Rennpferde. Die Kicker zeigten dabei echtes sportliches Interesse – nicht nur aus PR-Gründen.
Trainerinstinkt auch abseits des Spielfelds?
Die Parallelen zwischen Fußballtrainer und Pferdetrainer sind gar nicht so weit hergeholt, wie man denken könnte. Warum Julian Nagelsmann und ein Rennpferde-Trainer mehr gemeinsam haben als man glaubt, erklären wir im TV-Beitrag vom Bayerischen Fernsehen der bei mir im Rennstall gedreht wurde: